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Nissan 370Z Testbericht

von • Dez 28th, 2009 • Kategorie: Nissan, tcb Garage, Top Story

Der Nissan 370Z versteckt seine 331 PS nicht. Im Gegenteil, das bullige Sportcoupé aus Japan zeigt was es hat. In Testberichten wurde er als „Porsche-Killer“ betitelt. Meine Erwartungen waren dementsprechend hoch. Wie fährt sich der neue Z? Kann er von A bis Z überzeugen oder stören kleinere Mängel? In den letzten zwei Wochen konnte ich den Nissan 370Z ausführlich testen. Die Ergebnisse will ich euch nicht vorenthalten.

Vor mehr als einem Jahr habe ich das erste mal über den Nachfolger des Nissan 350Z, den 370Z, berichtet. Anfangs dieses Jahres waren wir vom topcarblog am Autosalon in Genf und konnten ihn das erste mal live erleben. Nun stand er für zwei Wochen in der topcarblog Garage. Die erneuerte Optik mit den extravaganten Bumerang-Scheinwerfern und Heckleuchten hat mir schon damals sehr gut gefallen. Ausserdem wurde er gegenüber seinem Vorgänger verkürzt, was zusätzlich zum bulligen Auftritt beiträgt.


Der 331-PS-Sportler aus Japan trotzt dem Schnee. Bildquelle: Yves Senn, topcarblog

Lizenz zum Kopf verdrehen

Die Designer lassen die Geschichte des Z weiterleben. Neben klassischen Details der früheren Nissan Sportwagen wurde der 370Z auch ein wenig am Supersportler GT-R orientiert. So haben beide ein abfallendes Dach ab der A-Säule. Die breiten Radhäuser lassen die Karosserie tief auf der Strasse stehen, was den bulligen Auftritt zusätzlich bestätigt. Wie sein Vorgänger, besitzt auch der 370Z vertikale Aluminium-Türgriffe. Diese sehen zwar gut aus, stehen aber aus der Karosserie heraus und sind deshalb schnell schmutzig. Dies ist beim Öffnen der Türen nicht sehr angenehm. Von hinten wirkt er sehr breit und geduckt. Die zwei ovalen Endrohre der Abgasanlage und die LED-Heckleuchten sind optische Leckerbisse. Ja, man fällt auf mit dem 370Z. Aber nicht nur wegen der Optik. Der Sportler aus Japan ist erst seit Sommer 2009 erhältlich und deshalb noch ein Exot auf den Schweizer Strassen. Ausserdem lässt er seine Leistung hören. Während im Leerlauf ein schön tiefer, rauer Klang zu hören ist, zeigt er sich beim Beschleunigen unter Last von seiner aggressiven Seite! Fahrer des 350Z sind zwar vom Klang des 370Z eher enttäuscht, unauffällig ist er aber keinesfalls.


Bullig und sexy: Das Heck des 370Z. Bildquelle: Yves Senn, topcarblog

Leider ist bei hohen Geschwindigkeiten, beispielsweise auf der Autobahn, vom Klang  nicht viel zu hören. Die Abrollgeräusche sind störend hoch und nehmen die Freude an langen Überlandfahrten. Ob es an den breiten Winterpneus liegt? Gut möglich. Natürlich ist das zweisitzige Coupé gegen hinten weniger ruhig, da im Vergleich zu einer Limousine die zweite Sitzreihe fehlt, welche Schall abdämmt.

Auf kurvenreichen Strecken fühlt sich der 331-PS-Sportler wie zu Hause und macht unheimlichen Spass. Die Suchtgefahr ist ständig da und ich sehnte mir mehrmals den warmen Sommer herbei, wo doch ein wenig anders gefahren werden kann, als im Winter. Die Siebengang-Automatik gibt beim manuellen runterschalten jeweils einen spritzigen Zwischengas-Stoss, was das Beschleunigen aus Kurven nochmals zu einem grösseren Erlebnis macht. Dank dem Sperrdifferential und der elektronischen Traktionskontrolle ist der 370Z trotz Heckantrieb sehr gutmütig und erlaubt beeindruckende Beschleunigungen, die mir kurze Glücksmomente bescherten. Das maximale Drehmoment von 366 Nm wird eindrücklich bewiesen. Ein richtiger Sportwagen mit riesigem Spassfaktor für CHF 65’000 (Testwagen) – ein wahrliches Schnäppchen!

weiter zum Teil 2 des Testberichtes


Frech: Scheinwerfer im Bumerang-Design. Bildquelle: Yves Senn, topcarblog

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ist ein grosser Autofan! Er hat den topcarblog im Sommer 2008 lanciert, den er mit grosser Freude als Hobby betreibt.
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3 Kommentare »

  1. […] zum ersten Teil des Testberichtes […]

  2. […] Vergleich zum 370Z Coupé, welches im Dezember 2009 getestet wurde, gefällt mir der Roadster nicht nur wegen dem Freiluftvergnügen besser: Die damals bemängelten […]

  3. […] may help. topcarblog Nissan Top Story tcb Garage Nissan 370Z Testbericht […]