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Im Test: VW Scirocco R – Teil 2

von • Dez 12th, 2010 • Kategorie: tcb Garage, VW

zum ersten Teil des Testberichtes

Interieur

Im Innenraum unterscheidet sich der R ausser dem Lederlenkrad und Sportsitzen nur in Details von seinen seriöseren Brüdern. Allgemein wirkt das Cockpit ein wenig “normal” und unauffällig. Erfreulich ist die hohe Verarbeitungsqualität der Materialien. Das Radio-Navigationssystem RNS 510 (optional, + CHF 1 670.00) bietet neben einem DVD-Player und AUX-Anschluss für iPod & Co. auch eine 30-GB-Festplatte. Jedoch ist der Klang nicht einwandfrei. Tiefen werden gut wiedergegeben, bei Höhen zeigt das Soundsystem einige Schwächen.


Unspektakulär, aber sehr gut verarbeitet: Das Cockpit des “R”. Bildquelle: Yves Senn, topcarblog

Technik

Ein Highlight des Scirocco R ist ganz klar das 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe DSG. Das Schalten unter Volllast macht Freude, da sich das Auto ohne spürbare Schaltpausen jedes mal mit einem kräftigen Stoss aus dem Auspuff bedankt. Zudem sind die automatischen Zwischengasstösse beim Runterschalten perfekt auf die aktuelle Situation (Drehzahlen, Fahrweise, …) abgestimmt. Der R fährt sich in drei Getriebemodi: Einer normalen oder sportlich abgestimmten Automatik, sowie einem manuellen Modus, bei dem mit den Schaltwippen am Lenkrad hoch- oder runtergeschalten werden kann. Im normalen Automatikmodus wird extrem früh geschaltet, der Motor wird sehr tieftourig betrieben. Dies ist einerseits sehr ökologisch und lässt angenehmes Cruisen zu. Andererseits “brummt” der Innenraum teilweise unangenehm laut. Der Sportmodus macht seinem Namen alle Ehre und ist das Gegenteil des vorgenannten Modus. Allgemein schaltet die Automatik sehr spät, was hochtouriges Fahren zur Folge hat. Dies passt sicher auf die Rennstrecke, auf öffentlichen Strassen ist dies jedoch nicht sehr nützlich. Deshalb ist der manuelle Modus ganz klar die beste Wahl. Es macht nicht nur Spass, die Schaltvorgänge am Lenkrad selbst vorzunehmen, auch kann man je nach Situation entweder früh oder spät schalten, tief oder hochtourig fahren.

Das Fahrwerk ist sehr sportlich abgestimmt und macht in Kurvenfahrten viel Freude. Das Testfahrzeug war mit 18″-Felgen ausgestattet und war an der Grenze des nötigen Komforts. Mit den 19″-Rädern im Sommer wird der Scirocco wohl sehr hart sein und allenfalls der jungen Zielgruppe genügen, aber sicher den älteren Fahrern auf längeren Fahrten unangenehm erscheinen.

Trotz Frontantrieb bringt er dank der elektronischen Traktionskontrolle XDS die Leistung ohne durchdrehende Räder auf den Asphalt. Natürlich hätte ein Allrad mehr Grip, doch vermisst man dies nur selten.


Ein schöner Anblick: Bi-Xenon-Scheinwerfer, LED-Tagfahrlicht. Bildquelle: Yves Senn, topcarblog

Fazit

Ab CHF 55 500.00 (Testmodell: CHF 59 260.00) erhält man einen potenten Sportwagen mit einem beeindruckend vernünftigen und doch spassigem Motor. Dank den vergleichsweise bescheidenen Verbrauchswerten muss man nicht nur kein schlechtes Gewissen haben, auch an  der Tankstelle vergeht die Freude nicht.

Übrigens …

Übrigens hat Amadé von zündung.ch den Bruder Golf R auch gerade getestet. Seine Eindrücke hat er in diesem Artikel festgehalten.


Auffällig: Die Akzentteile in schwarzer Klavierlack-Optik. Bildquelle: Yves Senn, topcarblog

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ist ein grosser Autofan, liebt Audis und träumt von einem Audi RS4. Er hat den topcarblog im Sommer 2008 lanciert, den er mit grosser Freude als Hobby betreibt.
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Ein Kommentar »

  1. [...] weiter zum Teil 2 des Testberichtes [...]

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